Philosophie | Historisches


Unsere Betriebsphilosophie:
"Der Tradition verbunden - dem Neuen aufgetan"


Der Kunde - unser Mittelpunkt
Wir wollen die Erwartungen unserer Kunden nicht nur zufriedenstellen, sondern übertreffen. Durch unser Streben, stets das Beste zu erreichen, gewinnen wir das Vertrauen und die Zuneigung unserer Kunden. Auch auf die Wünsche und Anliegen unserer Kunden gehen wir gerne ein und wissen, dass die Gehälter nur dank unseren Kunden bezahlt werden können.

Motivation ist eine wichtige Trumpfkarte!
Wir sind ein junges, dynamisches Team. Miteinander schaffen wir neue Ziele und Werte. Wir verfolgen gemeinsame Unternehmensziele. Die wirkliche Delegation von Verantwortung und entsprechenden Kompetenzen gepaart mit einer klar gegliederten Aufgabenteilung ermöglichen einen lebendigen Teamgeist sowie Freiräume und Lebensqualität an der Arbeitsstelle für alle. Unsere Schwerpunkte liegen in der Qualität, Sauberkeit und Hygiene, Zuvorkommenheit und Kollegialität. Ständige Verbesserungen, Angleichungen an eine neue Marktlage, Vielfalt und Wechsel werden vom Unternehmen gefordert.

Ökologie beginnt im Kopf
Gerade der Bereich des ökologischen Denkens hat bei uns für alle Beteiligten klare Konsequenzen. In der Backstube gibt es kaum eine Tätigkeit, kaum ein Produkt oder eine Dienstleistung, die nicht irgendwo vom Parameter der Umweltverträglichkeit geprägt ist.
In unserer gesunden Backstube verwenden wir ausgewogene und gesunde Nahrungsmittel von hochwertiger Qualität, möglichst aus regionaler Herkunft.

Partnerschaftliches Netzwerk
Zu unseren Lieferanten, Partnern und Geldgebern pflegen wir eine aufrichtige und langfristige Partnerschaft, geprägt durch Ehrlichkeit und Vertrauen.

Wir erwirtschaften einen Gewinn mit dem Ziel, finanzielle Unabhängigkeit, Wachstum
entsprechend der Unternehmensziele, Sicherung der Arbeitsplätze und den langfristigen Erfolg des Unternehmens sicherzustellen.


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Geschichte des Brotes und des Bäckers


Nach den neusten Forschungen besitzt der Backofen eine Geschichte von rund 7800 Jahren. In Kleinasien wurde nämlich in Tschatal Hüyük ein Backofen ausgegraben, dessen Alter in die Zeit zwischen 5900 und 5700 vor Christus fällt, und der also im Mittel 5800 vor Christus schon bestanden hat. Die oft zu lesende Feststellung, die Ägypter hätten das Brot erfunden, ist also falsch. Richtig dagegen ist, dass es dort in der Zeit zwischen 3000 und 2700 vor Christus schon Bäckereien mit Bäckereidirektoren gab. In diese Zeit datiert auch der älteste Name des Bäckers. Er lautete «Feuerhaken», das altägyptische Hieroglyphenzeichen für den Namen des Bäckers bestand nämlich aus einem pfeilförmigen Haken, weil er mit einem solchen die
heißen Backtöpfe aus dem Feuer zog. Um 2000 vor Christus hatte das ägyptische Bäckerhandwerk bereits 16 verschiedene Backwerkarten geschaffen, wovon der Schreibende 15 Sorten identifizieren konnte.

Im alten Mesopotamien, dem Land Abrahams, wurde der Bäckerberuf als göttliches Geschenk betrachtet. Dort gab es in der Zeit nach 3000 bis 1200 vor Christus 59 Brot- und Gebäckformen oder -arten. In Europa sind in Bulgarien und Böhmen Backöfen aus der Zeit von rund 4800 vor Christus nachgewiesen.
Was die Bäckerzünfte betrifft, so wurde die älteste in Rom um das Jahr 14 nach Christus gegründet. Ein Ausbau und eine durchaus moderne Organisation dieser Zunft erfolgte dann um das Jahr 100 mit Privilegien und Pflichten der Zunftangehörigen. Die Mitgliederzahl war auf 100 Bäcker beschränkt. Im 4. Jahrhundert gab es in Rom 254 öffentliche, eine Art staatliche Bäckereien, da die Stadt etwa 150000 Brotempfänger gratis mit Brot versorgte.
Vgl.: Dr. sc. techn. h.c. Max Währen (aus dem Buch "Schweizer Bäckerei")

Der Bäckerberuf bei uns ist bereits zwischen 613 und 623 im Alemannenrecht nachweisbar.
Während der Bäckerberuf in Städten wie Trier, Koblenz und Luxemburg schon im Mittelalter bekannt ist, finden sich bis in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Dörfern der Region kaum Bäcker. Auf dem Land blieb das Brotbacken ein Teil der bäuerlichen Selbstversorgung. Brot wurde entweder im Rahmen der Familie in Hausbacköfen oder im Rahmen des gesamten Dorfes in Dorf- oder Gemeinschaftsbackhäusern gebacken. Bedingt durch das Anwachsen der Bevölkerung und die Einführung der Gewerbefreiheit im 19. Jahrhundert kam es schließlich auch in größeren Dörfern zu Bäckerläden.


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